Sonderausstellung

Wandernde Gebeine, wachsende Haare, Geburten im Sarg

Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert verbreitete sich in Europa die Angst, lebendig begraben zu werden. Berichte über ungewöhnlich liegende Leichen oder scheinbar veränderte Körper verstärkten diese Furcht.

Die Sonderausstellung im Bestattungsmuseum Wien am Wiener Zentralfriedhof beleuchtet die Hintergründe dieser Mythen. Sie zeigt, wie natürliche Verwesungsprozesse missverstanden wurden und ordnet Phänomene wie „wandernde Gebeine“ oder vermeintlich wachsende Haare wissenschaftlich ein.

Eine spannende Annäherung an historische Ängste – und ihre Erklärung.