Das war die "Lange Nacht" 2017 im Bestattungsmuseum

Lange Nacht der Museen 2017 im Bestattungsmuseum

1.336 Neugierige kamen in der „Langen Nacht der Museen“
am 7. Oktober 2017 ins Bestattungsmuseum
am Wiener Zentralfriedhof.

Es war die 18. „Lange Nacht der Museen“ am 7. Oktober 2017. Initiiert vom ORF, hielten allein in Wien über 100 Museen von 18 Uhr bis 1 Uhr früh offen. Das Bestattungsmuseum beteiligte sich zum 15. Mal am nächtlichen Event. Neben seiner Permanentschau lockte es heuer mit zahlreichen weiteren Programmpunkten. 1.336 BesucherInnen genossen das Angebot.

In drei Särgen konnte probegelegen werden. Kleine und Große versuchten sich am Sargbemalen. Unter dem Titel „50 Jahre und kein bisschen leise“ las Ex-Bestatter Julius Müller Heiteres aus dem Dies- und Jenseits. Und B&F Wien-Geschäftsführerin Beatrix Czipetits schnitt eine Totenkopftorte zum 50. Geburtstag des Bestattungsmuseums an, die unter den BesucherInnen verteilt wurde.

„Erst wenn’s aus wird sein“: Stimm- und tongewaltig zeigte sich „Festklang“, ein wechselndes Ensemble aus Damen und Herren, hauptberuflich an Staats- und Volksoper engagiert, das für Trauerfeiern gebucht werden kann. Es sang Hits der Trauermusik, spielte einen „Orgelschocker“ und brachte „Mariachi“-Nummern rund um den mexikanischen Totenaltar dar.

Diese Installation namens „Día de los muertos & A scheene Leich“ wurde vom Künstlerduo Peter O.F. Handschmann und Erika Navas gestaltet. In der „Langen Nacht der Museen“ waren auch Leichenfahrzeuge von der historischen Kutsche über Glaswägen bis zum Fourgon ausgestellt. Und in der Friedhofskirche zum Hl. Karl Borromäus fanden permanent Führungen statt.