Lange Nacht der Museen 2017

Altar de muertos - Art-Contemporary.Works 2017

Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof
7. Oktober 2017
18 Uhr bis 1 Uhr früh

Sarg-Probeliegen, Mexikos bunter Totenkult und der Geburtstag der musealen „Schönen Leich“ stehen im Zentrum der heurigen "ORF-Lange Nacht der Museen" im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof.

  • Warum Wien als Hauptstadt des Todes gilt erfährt man nirgendwo besser als in der Permanentschau des Bestattungsmuseums – das im Übrigen heuer seinen 50. Geburtstag feiert.
  • Ein üppig dekorierter mexikanischer Totenaltar wird in der Aufbahrungshalle 2 errichtet: geschmückt mit Kerzen und Blumen, Fotos und Räucherwerk, farbkräftigen Scherenschnitten und süßen Totenköpfen. Dazu gibt es passende Gemälde und fröhliche Mariachi-Musik. Eine „Schöne Leich“ auf Mexikanisch, für die das Künstlerduo Peter O.F. Handschmann und Erika Navas verantwortlich zeichnet.
  • Für den Sargtest stehen drei „letzte Hüllen“ bereit. Wahlweise kann in einem schlichten Weichholzsarg, einer massiven Eichentruhe oder einem extragroßen „Über-Über“ für Menschen mit gewaltigem Körperumfang probegelegen werden. Kinder und Erwachsene sind zudem zum Sargbemalen eingeladen.
  • „Erst wenn’s aus wird sein“: Um 18, 20, 22 und 24 Uhr bringen die Friedhofsänger von „Festklang“ Hits der Trauermusik.
  • Leichenfahrzeuge von der historischen Kutsche über Glaswägen bis zum Fourgon können genauestens betrachtet werden.
  • Auch die Friedhofskirche zum Hl. Karl Borromäus hält in der „Langen Nacht der Museen“ ihre Tore geöffnet.
  • Sehenswert und funktionell sind die Kassahütten in Sargform vor dem Friedhofs-Hauptportal (1110 Wien, Simmeringer Hauptstraße 234), wo die Tickets für die „Lange Nacht“ erhältlich sind: Regulärpreis 15 Euro, ermäßigt 12 Euro – damit können alle an der "Langen Nacht" teilnehmenden Museen besucht werden. Ab Anfang September gibt es Lange-Nacht-Tickets auch schon im Vorverkauf im Bestattungsmuseum.

Alle Informationen zur „ORF-Lange Nacht der Museen“: http://langenacht.orf.at/


Abbildung: (c) Art-Contemporary.Works 2017 – Peter O.F. Handschmann, Erika Navas